Warum Missionsarbeit

 Heute im ‚Zeitalter der Globalisierung‘ ist Gott uns in den Menschen der ganzen Welt nahe. Wir als reiches, europäisches Land verdanken auch den Völkern in Asien, Afrika und Südamerika unseren hohen Lebensstandard. Wenn unsere katholische Kirche durch ihr Verhalten Nächstenliebe, Gerechtigkeit und auch einen bescheidenen Wohlstand schaffen will, muss ihr Glaube dies auch nach außen zeigen.

Nirgendwo steht die Glaubwürdigkeit der Kirche sowie ihre christliche Botschaft mehr auf dem Prüfstand als in ihrem missionarischen Engagement. Wir müssen eine partnerschaftliche Welt schaffen, dies gilt nicht nur für den wirtschaftlichen und kulturellen Bereich. Besonders gilt dies für den religiösen! In unserer Diözese Rottenburg-Stuttgart gibt es schon seit vielen Jahren ein missionarisches Netzwerk der Nächstenliebe. Auch unsere Pfarrgemeinde hat zusammen mit der Pfarrgemeinde St. Marien in Düren/Rheinland dem Ort Mavanga im Süden Tansanias und der dortigen Pfarrgemeinde St. Mary geholfen, das Blechdach für die Kirche zu finanzieren, die örtliche Wasser- und Stromversorgung und ein Gesundheitszentrum zu erstellen sowie die schulische und landwirtschaftliche Entwicklung für den Ort Mavanga zu fördern und zu finanzieren. Aktuell helfen wir beim Bau einer Kindertagesstätte in Mavanga. Dort sollen vorwiegend Kinder betreut werden, die ohne Eltern aufwachsen oder in schwierigen familiären Verhältnissen leben müssen.

Ziel ist es, dass die Pfarrgemeinde St. Mary und der Ort Mavanga in die Lage versetzt wird, mit der Zeit sich selbst zu helfen und zu entwickeln. Unser missionarischer Auftrag ist es, eine ganzheitliche Entwicklung des Menschen anzustreben. Unsere Partner in Tansania müssen frei von jeglicher Art der Unterdrückung sein, sei es im politischen oder im wirtschaftlichen Bereich.

Nur so können wir unseren religiösen Auftrag erfüllen: Gott und den Menschen in der ganzen Welt nahe zu sein!